Internetmarketing, Social Media, Online-Services – das auf das Web basierende Verbraucherverhalten ist scheinbar auch im Gesundheitssektor angekommen.
Vermehrt greifen Patienten auf das Web zurück. Ob bei der Suche nach einem passenden Facharzt, bei der Recherche über mögliche Ursachen der Symptome oder bei der Terminorganisation.
Onlineshopping ist unaufhaltsam
auf dem Vormarsch – im Netz wird der Preis eruiert, die verschiedenen Angebote
geprüft, lediglich eine individuelle Beratung wird noch im Fachgeschäft
abgefragt, aber gekauft wird letztendlich im Onlineshop. Eine Entwicklung, von
der wahrscheinlich der größte Teil der Mediziner davon ausgeht, dass sie so im
Gesundheitssektor nicht stattfinden wird. Doch allein der Wunsch ist hier der Vater
des Gedankens. Das allgemeine Verbraucherverhalten wird auch auf diesen Sektor
übergreifen – zumindest was die Anforderungen und Wünsche der Patienten anbelangt. Die Online-Terminvergabe ist weder organisatorisch noch technisch ein
Problem. Von berufstätigen Patienten wird sie sehr gerne in Anspruch genommen.
Trotzdem verweigern sich viele Praxisinhaber, aus Angst einen Teil einer
subjektiven Kontrolle zu verlieren. Dabei kann ein solches Modul Ärger, Kosten,
Nerven und Personal sparen. IT in der Gesundheitsbranche ist ein Fakt – wer sich
wie die drei Affen verhält muss sich nicht wundern, wenn der Patientenstamm
allmählich kleiner und älter wird. Man muss nicht zum Marktschreier werden,
wenn Mann/Frau sich der digitalen Welt öffnet, aber Mann/frau kann dadurch den Menschen mit denen
oder die für einen arbeiten etwas entgegen kommen. Insbesondere das lästige und oft gescholltene Qualitätsmanagement lässt sich mit IT-Unterstützung wunderbar umsetzen. In vielen Praxen sind mit der Praxissoftware oftmals schon die besten Voraussetzungen geschaffen. Informieren und Nachdenken lohnt isch - schauen Sie doch mal ins Netz :-)Hier ein entsprechender Artikel der Ärztezeitung - natürlich online - vom 11.04.2013
Online-Services: Noch kein stürmisches Interesse
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